Nationalfeiertag
Die Schweiz ist einer der ältesten Staaten der Welt. Vor mehr als 700 Jahren rebellierten die Einwohner von Uri, Schwyz und Unterwald gegen die Habsburger. Sie unterzeichneten einen Pakt am 1. August 1291 auf der Grütliwiese, am Ufer des Vierwaldstätter Sees.
Die Einrichtung eines Nationalfeiertags am 1. August geht erst auf das Jahr 1891 zurück. In diesem Jahr wurde ausnahmsweise zur Feier des 600-jährigen Bestehens der Schweiz ein nationaler Feiertag begangen. Die alljährliche Feier wurde 1899 eingeführt. Treibende Kraft waren dabei vor allem Schweizerkolonien im Ausland, welche, von den Festlichkeiten anderer Länder beeindruckt, ihres Heimatlandes in gleicher Weise gedenken wollten. Der Nationalfeiertag blieb jedoch noch jahrzehntelang ein gewöhnlicher Arbeitstag, nur in wenigen Kantonen wurde der ganze oder zumindest der halbe Tag zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Erst aufgrund einer Volksinitiative der Schweizer Demokraten, am 26. September 1993 von 83,3% der Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern angenommen, wurde der 1. August zum arbeitsfreien Feiertag erklärt.
Symbol der nationalen Identität schlechthin ist die Schweizerfahne unverzichtbares Element der 1.-August-Feier.
Bei dieser Gelegenheit wird das allgemein beliebte rot-weisse Wappen überall in privaten und öffentlichen Räumen aufgehängt und ausgestellt.
Bis ins 19. Jahrhundert hatte die Schweiz jedoch kein einheitliches Wappen und die Bevölkerung - vor allem die Soldaten auf Feldzügen - identifizierte sich mit ihrem Kantonswappen. Seit der Schlacht bei Laupen im Jahr 1339 wurden weisse Kreuze als gemeinsames Erkennungszeichen auf die Kleidung genäht. Eine erste gesamtschweizerische Fahne, eine von Napoleon auferzwungene grün-rot-gelbe Trikolore, wurde 1799 eingeführt und 1803 mit der Auflösung der Helvetischen Republik wieder abgeschafft. 1815 beschloss die Tagsatzung, dass in der Mitte der Kantonswappen ein weisses Kreuz mit gleich langen Seiten als Schweizer Wappenzeichen angebracht sein müsse. Die rote Fahne mit dem weissen Kreuz wurde offiziell mit der Gründung des neuen Bundesstaates 1848 eingeführt, aber der Bundesrat legte erst 1889 die Charakteristiken fest. Seither ist das Schweizer Wappen ein im roten Feld aufrechtes, freistehendes weisses Kreuz, dessen unter sich gleiche Arme einen Sechstel länger als breit sind. Die Form der Schweizer Fahne ist ein Sonderfall: Die Schweiz ist, zusammen mit dem Vatikanstaat, das einzige Land mit quadratischer Flagge.
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Rossinière:
Nationalfest "sur la Placette". Ab 18.00 Uhr : Folkloremusik und Restaurierung. 20.00 Uhr offizieller Teil. Mit der Teilnahme von "Echo de Corjon".
Rougemont :
Ab 18.45 Uhr : Aperitif offeriert vom Tourismusbüro. Folkloremusik und Restaurierung ab 19.00 Uhr. Offizieller Teil um 20.30 Uhr in der Nähe der Schule. Bergfest in la Chia.












